Samstag, Februar 21, 2009

Das Neue von U2.

Kann man sich auf MySpace anhören und ansehen. "Get On Your Boots". Lässt mich ein wenig ratlos zurück.
Mein Lieblingsstiefelsong ist sowieso der hier.
Aber das von U2 muss ich noch mal wirken lassen.

Kommentare:

Kle hat gesagt…

in diesem Fall gefällt mir die irische Antwort auf BAP aber besser als Franz Ferdinand. Ich behaupte, bei einer der besten perfomances eines der besten boot-Songs persönlich anwesend gewesen zu sein. Und zwar am 18.10. 2003 im Reeperbahn-Club Docks. Was mich total verzückte, war, wie die Stimme des Sängers ab diesen Strophen: "Oh, but if I had the stars from the darkest night And the diamonds from the deepest ocean,I'd forsake them all for your sweet kiss, For that's all I'm wishin' to be ownin' mal jungenhaft unbekümmert klang, dann mit Caruso zu wetteifern, dann gutmeinend-ironisch sich selbst zu kommentieren schien. Es unterschied sich völlig von der Performance am Abend zuvor, wo der Song unter gewissermaßen atemlosen Druck stand. Komisch auch, dass der Zauber dieser Aufnahmen mir manchmal entgleitet und es Monate braucht, um ihn wiederzufinden. Videos gibt´s nicht, aber folgende Aufnahme, obwohl weniger "straight", hat ähnlichen Zauber.
http://www.youtube.com/watch?v=eOqO_5UXEVY&feature=related

Kle hat gesagt…

damals habe ich mir so gewünscht, bei den London-Konzerten am Ende der Tour dabeizusein, aber auch diese Version reicht nicht an die Hamburger heran.
http://www.youtube.com/watch?v=H8G1Q8wuYLc&feature=related
Sie zeigt gleichwohl den speziellen Charakter der 03er-tour-Songs. Ich war sehr beeindruckt von der neuen Inbrunst, die es so später nicht wieder gab.

Henrike hat gesagt…

du lässt auch keine dylan-gelegenheit aus, was? ;)

Kle hat gesagt…

doch! Aber dies war eine Provokation.
Übrigens: a darker domain scheint spannender als doors open.

Henrike hat gesagt…

ich fürchte, vieles ist spannender als doors open. oh, mr rankin, was haben sie da bloß gemacht ...

Kle hat gesagt…

was auf den ersten Blick hereinzieht bei McDermit und sich wohltuend von Doors open unterscheidet, ist das Gefühl, über reale Dinge&Personen zu lesen, Alltägliches wie eine frustrierende Fensteraussicht oder ein Speckbauch. Wirkt auch nicht wie aufgesetzte Attribute. Sondern authentisch wie ich es aus englischen Provinzkrimifernsehserien kenne.(:

Henrike hat gesagt…

ja, ach, das könnte rankin auch alles, nur hat es wohl nicht sollen sein ... was wird er bloß als nächstes ...?

Kle hat gesagt…

ich habe noch "Ein Rest von Schuld" herumliegen, sprach mich damals beim kurzen Reinsehen mehr an als Doors open, wollte aber ein Original lesen. "Exit Music" klingt viel besser. Schlimmer noch die Übersetzung von, darauf bin ich gespannt, The Right Attitude to Rain: Schottische Katzen kennen den Weg, Alexander McCall. Übrigens ist ja die U2 Scheibe von Daniel Lanois produziert (mit Brian Eno). Schließt sich wunderbar der Kreis zu Dingsda (the Greatest)