Mittwoch, Dezember 31, 2008

Indigo

Kommentare:

Oster hat gesagt…

schneewittchen und ie 7 zwerge? schöne musik und alles gute zum neuen jahr

Henrike hat gesagt…

fast. moloko.

Kle hat gesagt…

sie hat was, ich kannte sie nicht, aber ich weiß nicht. Ich würde erstmal die Straßenseite wechseln.
Danke für Hinweis, hat mich direkt zur youtube-Recherche verführt.
(eine meiner Nichten liest nur noch diese Schauerromane, während des ganzen Weihnachtsfestes die Nase in den Zähnen)

Henrike hat gesagt…

dann such auch nach róisín murphy, ich glaube, sie macht nur noch ihre solosachen.
nichte liest "bis(s) im morgengrauen" und wie sie alle heißen?

Kle hat gesagt…

ja, rauf und runter&immer wieder.
Jetzt verstehe ich erst, moloko ist die Band und Róisín Murphy die Frau. Das Video ist ja nicht weit entfernt von den Schauerromanen. Sie hat eine interessante Ausstahlung, spröde, nie in die Augen schauend und doch erfüllt&lasziv, auch die Bewegungen einzigartig. Ich weiß nicht, ob ich es mir auflegen würde. Die Liveauftritte sind aber schonmal anders als die Videos, weniger synthetisch (ich habe manchmal eine fatale Schwäche für Emiliana Torrini, bei der viele gern rausrennen oder sie für Björk halten. So wie bei Dylan eben, nur, dass man ihn stets für Dylan hält.)

Henrike hat gesagt…

wieso fatal? ist doch eine hervorragende sängerin. björk ist auch entzückend. meistens.

Oster hat gesagt…

und ich würde sie lieber küssen als Bob Dylan.

Kle hat gesagt…

fatal wegen Sucht, an der Stimme hängen etc. Ich habe sogar mal behauptet, Fisherman’s Woman sei auf einer Höhe mit Blood on the tracks. Meinetwegen, aber mit etwas Abstand denkt man so nicht.

Kle hat gesagt…

Den Vergleich Dylan- Torrini finde ich nebenbei nicht so weit hergeholt, wenn man nur wenige Stimmen hört und die beiden dabei sind. Beide spielen mit ihren Stimmen, aber ohne wie mit Spielzeugen oder als Selbstzweck. Ein Lied wird nicht einfach gesungen, sondern man hört, wie die Stimme den Song über Stock und Stein bringt. Für mich gab es, seit ich sowas zum erstenmal hörte, immer zwei Kategorien von Sängern, diejenigen, deren Stimme miterzählt und die Schönsinger. Róisín Murphy gehört für mich zur 2. Kategorie, was nicht gegen sie spricht. Ich frage mich, ob sie sich diesen kehlig-verhaltenen Klang bewusst zugelegt hat. Eine live-Aufnahme, ich glaube von 03, überraschte mich, weil ich ihn dort nicht fand und sie auch ganz anders aussah.
Mir fiel in dem Zusammenhang Emely Haines ein, sie steht irgendwo zwischen Emiliana Torrini und Róisín Murphy und ist womöglich die begabteste der 3.
http://de.youtube.com/watch?v=StdBsUzJDTA&feature=related
Und weil es so rührend ist
http://de.youtube.com/watch?v=yM5kCRrZ2ZE&feature=related