Samstag, August 15, 2009

Beim Antiquitätenhändler ums Eck


Ich glaube, er möchte Sammeltassen verkaufen. Moccasammeltassen.

Freitag, August 14, 2009

Touristenattraktion Edinburgh

Häuser dieser Art werden dann demnächst platt gemacht. Demnächst, weil, im Moment wohnt pro Haus noch mindestens eine Partei drin. Man könnte auch sagen, die Häuser sind besetzt.
Die Frage ist, ob das nun die neuen Sozialwohnungen sind. Oder wer dort einziehen wird. Zwischen hier und dort ...
... liegen nur ein paar Meter. Und diese Dinger sind randvoll bewohnt. Wahrscheinlich bleiben sie erstmal.
Das also ist Greendykes. Social Housing Scheme. 60er Jahre. Sie dachten wirklich, sie tun was Gutes.

Oder auch Möbel.

So eine Tür, wenn man sie nicht mehr braucht, was soll man auch damit machen.
Oder Sofas. Probehalber vorm Haus ...
... oder ab auf den Grünstreifen. Vielleicht braucht's ja noch wer.

Greendykes.

Pillenpackung und Werbung für Luxuswochenenden ...
... und überhaupt, gerne mal der gesamte Inhalt der Mülltonnen ...
... unzeitgemäßes Schreibgerät ...
... und sonstiges Zeugs ...
... kann man ja auch mal anzünden, warum nicht.

Mittwoch, August 12, 2009

Escada ist ja komplett an mir vorbeigegangen.

Irgendwie fand ich die nie interessant, jetzt sind sie insolvent, what the heck. Dafür werden die Chanel-Verkäuferinnen wohl in den nächsten Wochen etwas mehr Beschäftigung haben, weil sie dafür sorgen müssen, die vom Coco-Film inspirierten Damen möglichst von dem teuren Fummel fern zu halten. Ist ja nicht so, dass da einfach jeder mal so dürfte, ne.
Dass Marken wie Chanel keine zufällige Laufkundschaft haben wollen, die nur glotzt und nichts kauft, okay. Aber letztlich ist das, was in dem Laden passiert, vollkommen absurd. Die Verkäuferinnen verdienen lächerlich wenig und neiden den Stammkundinnen die Kreditkarten. Natürlich sind es fast immer die Kreditkarten der Ehemänner. Die Stammkundinnen sind hauptberuflich Ehefrau und neiden den Verkäuferinnen die Vollbeschäftigung, die ihnen einen Grund gibt, jeden Tag das Haus zu verlassen und sich nützlich zu machen, um jeden Monat eigenes Geld auf dem Konto zu haben, das sie dann mit eigenen Plastikkarten ausgeben können.
Natürlich will sich das keine Seite eingestehen, dass es ist, wie es ist, weshalb sie sich gegen die jeweils andere Seite wappnet. So sind dann die Verkäuferinnen von herablassend falscher Freundlichkeit, und die Kundinnen von herablassend falscher Verbindlichkeit. Mal sehen, wie lange sie sich das noch leisten können. Und wie lange das Publikum noch so bleibt, wie es ist. Aber wahrscheinlich wird diese Sorte (Ehe-)Frau so schnell nicht aussterben.
Ich frage mich immer, welche Männer wohl dazugehören. Die sieht man ja nie. Wahrscheinlich sehen ihre Frauen sie auch nie. Wahrscheinlich ist das auch so gewollt.
Mich würde als nächstes mal interessieren, wie hoch der Anteil der Antidepressiva- und Diazepamabhängigen unter diesen Frauen ist. Und ob sie bei Chanel wohl heimlich alkoholfreien Sekt ausschenken, damit sich das auch alles gut miteinander verträgt.

Dienstag, August 11, 2009

The Clap

Montag, August 10, 2009

Stimmung

Sonntag, August 09, 2009

Perspektiven

"I cannot, for my soul, remember how, when, or even precisely where, I first became acquainted with the lady Ligeia. Long years have since elapsed, and my memory is feeble through much suffering."
Das nenn ich mal einen zuverlässigen Erzähler.

Samstag, August 08, 2009

Falling about ... You took a left off Last Laugh Lane ...

Schlüsseldienst

Schlüsseldienste machen gerne die Paketannahme für Paketlieferdienste. Sie bekommen wahrscheinlich ein bisschen Geld dafür, und vor allem bekommen sie neue Kundschaft in den Laden. Dann flirten sie ein bisschen mit der neuen Kundschaft, um sie dauerhaft zu binden. Prima Sache. Ich wüsste nur nicht, was ich dauernd beim Schlüsseldienst tun soll. Na gut, er macht auch kleine Schusterarbeiten. Aber auch das fällt jetzt nicht so wahnsinnig oft bei mir an. Meine Stiefel sind alle gerade erst neu besohlt worden.
Auffällig ist natürlich, dass es niemals deutsche Verkäufer sind, die schamlos mit der neuen Kundschaft flirten. Die deutschen Verkäufer können das nicht, und wenn sie's versuchen, geht es meilenweit daneben. Hingegen der nette persische Schlüsseldienstler - doch, das hat er ganz gut drauf, das mit dem Komplimente machen. Ich sah zwar aus, als hätte ich nur zwei Stunden geschlafen (ich hatte nur zwei Stunden geschlafen), es waren dreißig Grad (ich bin ab fünfundzwanzig nicht mehr funktionsfähig) und schlechte Laune hatte ich außerdem, aber nachdem ich mein Paket endlich bekommen hatte, fühlte ich mich nicht mehr ganz so zerknautscht, wie ich mit Sicherheit aussah.
Das könnte die Situation mit der Dame erklären, die vor mir im Laden war und wegen der ich ungefähr zwei Stunden warten musste. Sie hatte sich für so ziemlich alles Nachschlüssel machen lassen. Und statt ihre scheiß Nachschlüssel einfach abzuholen und zu bezahlen, erklärte sie dem netten persischen Schlüsseldienstmann, welcher Schlüssel in welches Schloss passte: Keller, Hintereingang, Doppelgarage vorne, Doppelgarage seitlich, Gartentor, Haustür, bla. Natürlich alles mit einer ziemlich exakten Beschreibung ihrer Wohnverhältnisse, Adresse inklusive. Wenn der nette Herr also wollte, dann könnte er. In jeder Hinsicht. Und wenn alle Verkäufer insgesamt ein bisschen netter wären, müsste sich diese Dame nicht an den einzigen, der mal ein freundliches Gesicht macht, ranschmeißen. Und alle hätten bessere Laune. Und so.
Und überhaupt, Gerd hat das hier gefunden. Soviel zu dem Thema.