Mittwoch, Dezember 31, 2008

Montag, Dezember 29, 2008

Auf dem Zoe Beck-Blog

... gibt's gerade eine interessante Diskussion über freiwillige und unfreiwillige Prostitution und außerdem einen kürzeren längeren Eintrag darüber, wie das Buch "Wenn es dämmert" eigentlich geboren wurde.

Ich bin übrigens ganz begeistert

... von der Existenz dieser Seite für Menschen mit Intoleranzen. In dem Fall sind Nahrungsmittel gemeint. Bei LIbase.de geht es nicht nur um Lactoseintoleranz, sondern auch (für mich relevant, Lactose kann ich ja) um Probleme mit Fructose, Sorbit, Histamin, Gluten usw. Falls sich also jemand angesprochen oder betroffen fühlt: Gute Sache, das.

Samstag, Dezember 27, 2008

Freitag, Dezember 26, 2008

Donnerstag, Dezember 25, 2008

Mittwoch, Dezember 24, 2008

Wo wir gerade beim Thema sind:

Rufus Wainwright wurde jüngst da und dort falsch zum Thema gleichgeschlechtliche Ehe zitiert. Eine Richtigstellung gibt's auf seiner Seite. Zitat:
"Recently, a quote from an interview was taken out of context and as these things go, it has appeared on many internet sites. So, to set the record straight (or shall we say gay?), I am not nor have I ever been opposed to anyone's right to marry - straight or gay. I myself just don't want to at the moment and feel a strong tie to the traditional bohemian concept of being a homosexual, ie: the last thing we want is to be like everybody else. But who knows, a girl likes options. Maybe someday I will want to marry! Plus, in terms of practical issues such as citizenship, taxes, inheritance, etc...it is appauling that LGBT couples don't have the same rights and options that other people have and compared with Europe and Canada, the US should be ashamed of how they treat love. I have voiced my strong opposition to Prop 8 on many occasions and will continue to do so until that referendum is reversed."

Die Originalvideos sind ja leider auf youtube weg.

Diese Jahreszeit.

Am Telefon.

Anruferin A (geschätzte 80+)
HH

HH: Hallo?
A: Hier auch hallo!
HH (kennt den Spruch schon): Mhm?
A: Ähm, wer ist denn da?
HH: Wenn hätten's denn gern?
A: Oh weh, Sie sind aus Süddeutschland ...
HH (schnauft)
A: ... ich wollte doch nur die W.s sprechen ...
HH: Das tut mir schrecklich leid, aber die kenne ich gar nicht.
A: Und bei wem bin ich ...
HH: Heiland.
A: Ach wie schön! Was für ein Name! Und dazu noch an Weihnachten!
HH: Welche Nummer haben Sie denn gewählt?
A (sagt die Nummer)
HH: Tja, das ist dann wohl meine.
A: Aber die hatten immer die W.s!
HH: Ich kann ja noch mal nachsehen, aber im letzten halben Jahr war mir, als wohnte ich hier ohne die W.s, ehrlich.
A: Dann sind Sie neu in Hamburg!
HH: Sie meinen, vielleicht lerne ich die W.s noch kennen, wenn ich nur lange genug hier wohne?
A: Naja, ich weiß nicht, die sind ja nun auch schon vor einem Jahr umgezogen ...
HH: Das könnte erklären, warum ich jetzt diese Nummer habe. Sind sie innerhalb von Hamburg umgezogen?
A: Wo sollen sie denn sonst hingezogen sein?
HH: Süddeutschland?
A: Nein! Das nun sicher nicht!
HH: Dann hilft nur noch die Auskunft. Haben Sie die Nummer von der Auskunft?
A: Die hat sich auch kürzlich geändert, oder?
HH: Vor ... kurzem. Ja. Aber ich kann auch gern für Sie im Telefonbuch im Internet nachsehen, ob die W.s eingetragen sind. So häufig ist ja der Name nun auch nicht.
A: Wo wollen Sie nachsehen?
HH: Äh - Telefonbuch. Es liegt hier gerade eins rum. (tippt) Ah, hier haben wir die W.s. Haben Sie was zum Schreiben? (gibt die Nummer durch) Das sollte jetzt aber klappen.
A: Ach, vielen Dank! Es war sehr schön, mit Ihnen gesprochen zu haben! Auch, wenn ich nicht weiß, wer Sie sind. Ich weiß nur, dass Sie einen sehr schönen Namen haben! Der passt gerade so gut!
HH: Freut mich, dass es Ihnen gefallen hat!
A: Dann wünsche ich Ihnen noch schöne Feiertage!
HH: Ihnen aber auch!
A: Und vielleicht sprechen wir uns ja noch mal!
HH: Wann immer Sie sich das nächste mal verwählen, ich geh gerne ran.

Rückblickend war das wohl eine der schlechtesten Headlines:

"Wir sind Papst". Wann kommt da endlich mal ein Einsehen?

Dienstag, Dezember 23, 2008

Sonntag, Dezember 21, 2008

Samstag, Dezember 20, 2008

Der Superprof IV

HH
Freundin A

A (aufgeregt): Du glaubst es nicht, wen ich gestern getroffen hab!
HH (aufgeregt): Rufus Wainwright???
A: Quatsch. Eine Kollegin von mir!
HH (ernüchtert): Aha.
A: Und wir waren einen Kaffee trinken, und da hat sie von ihrem Vater erzählt!
HH: So.
A: Und ihr Vater, der hatte ja sooo Probleme! Und das war, als der noch in den USA gelebt hat! Und da ist der von einem Arzt zum nächsten, und keiner konnte ihm helfen! Und ihm ging's immer schlechter und schlechter!
HH: Was hatte er denn?
A: Weiß ich auch nicht so genau. Aber jedenfalls, dann hat er von Professor X gehört!
HH: Ich ahne etwas.
A: Und dann ist der extra wegen dem wieder nach Deutschland gezogen! Und jetzt ist er bei dem in Behandlung! Und er ist gesund!
HH: Ja aber was hatte er denn?
A: Is doch egal! Er ist wieder gesund!
HH: Und was hat der Professor mit ihm gemacht?
A: Er hat ...
HH: Warte. Er hat ihm die Hand geschüttelt, tief in die Augen geschaut und gesagt: Sie müssen nicht länger suchen, ich kann Ihnen helfen.
A: Genau! Genau!
HH: Unglaublich.

Intelligente Frauen bekommen keinen Mann.

Naja, doch. Sie müssen nur länger suchen und noch länger warten. Sind Frauen um 16% intelligenter als der Rest (ich hab mir die Zahl nicht ausgedacht, ich hab sie hier gefunden), schwinden ihre Heiratschancen um 40%. Männer, die intelligenter sind als der Rest, haben um 35% höhere Heiratschancen. Da hilft nur eins: Frauen, ihr müsst nicht wirklich heiraten, um glücklich zu sein. Echt nicht. Versteht das bitte endlich.

Party in Othmarschen

HH (langweilt sich)
Gastgeberin G (flattert von Gast zu Gast)
Freundin A

G: Ach, Schätzchen, Sie sehen aber toll aus!
HH (erinnert sich an den Party-Knigge): Äh, danke, und Sie erst!
G (tätschelt ihre Hochsteckfrisur): Aaach, ich hab mir heute mal ausnahmsweise was gegönnt ... Massage, Kosmetikerin, Stylist ... Ihre Jeans ist ja su-per! Und ich weiß auch, wo Sie die herhaben, die hab ich doch letztens irgendwo im Schaufenster gesehen ... Warten Sie warten Sie ... ach ich weiß! Jil Sander!
HH (macht große Augen)
G: Nein, nein, Sie haben Recht. Das war ... hm ... Gucci! Genau. Die wollte ich mir auch kaufen, aber in so einen Schnitt pass ich nicht rein ... (klopft sich auf dei Schenkel) Aaach, sorry, da kommt gerade Herr Dr. von und zu! Wir plauschen später weiter, ja? Sie amüsieren sich?
HH: Oh! Ja! Köstlich!
A: Gucci, hm?
HH: H&M, 29 Euro.
A (hebt ihr Glas): Auf Gucci!
HH (stößt an): Wieder 300 Euro gespart!

Manches anzuhören bereitet einem körperliche Schmerzen.

Zum Beispiel dies hier: Der Ö3-Mikromann fragt Passanten, wieviele Kerzen am 4. Advent am Christbaum brennen.

Freitag, Dezember 19, 2008

Essen bestellen

HH
Bedienung B
Kunde K

HH (starrt auf die Speisekarte): Ich kann das nicht. Sonst sind da doch immer Bildchen dabei, damit man weiß, was was ist.
B: Ich kann Ihnen das erklären. Das da sind die, wo innen außen ist. Und das da sind die kleinen runden Dinger. Und das sind die anderen, diese länglichen. Und das hier ist ohne alles.
HH: Mhmmm. Und das da ist ohne Sesam und Kram.
B: Dochdoch, mit Seetang.
HH: Se-SAM.
B: Ohne Sesam, mit Seetang.
HH: Hat Seetang Fructose?
B: Äh - was?
HH: Egal. Vergessen Sie's. Und von denen da, wieviele sind das?
B: Das sind acht und das sind immer so fünf und das da sind einzelne.
HH: Mhmmm. Sie sollten Bildchen dazumachen.
B: Och, normalerweise wissen die Leute das nach einer Zeit.
HH: Ich bestelle seit Jahren nach Bildchen, weil ich das immer alles verwechsle. Ich nehm dann davon und davon und davon auch noch, aber zwei.
B (notiert, dann zu Kunde K): Und haben Sie schon gewählt?
K: Nee, ich weiß nie, was was ist.
HH: Und ich sach noch: Bildchen!

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Jemand hat mir Salatbesteck aus Horn geschenkt.

Aus echtem Horn. Nichts für die Spülmaschine.

Mittwoch, Dezember 17, 2008

Ist hier eine Dame mit Kleidergröße 32/34?

Das wäre bei Hosen so um die 26, 27. Ich hätte da nämlich ein paar Sachen im Kleiderschrank gefunden, in die ich nicht mehr reinpasse. Und ebay find ich doof. Einfach mal über Kontaktformular von meiner Homepage melden. (Unten links kucken.)

Der Superprof III

Patientin A (aufgeregt)
Patientin B (langweilt sich)
HH (liest)

Im Wartebereich.

A: Ham Sie den Test schon gemacht?
B: Ja! Schon zum dritten Mal!
HH: Aber nicht immer derselbe, hoffe ich.
B: Nein, aber ich bin heut schon den dritten Tag da.
HH: Ich den vierten.
A: Und is des schwierig?
B: Neiiiin. Sie trinken was und dann pusten Sie wo rein. Das geht dann 70 Minuten.
A: Ich soll 70 Minuten pusten?
HH: Sie meint innerhalb von 70 Minuten. Ein paar Mal. In regelmäßigen Abständen. Nicht 70 Minuten am Stück wo rein pusten.
A: Ach so. Weil, ich komm ja extra aus München hergeflogen. Und da wollt ich bald wieder weg.
B: Von München?
HH: Wann geht denn Ihr Flieger?
A: Übermorgen.
HH: Bis dahin haben Sie fertig gepustet. Ganz sicher. (liest wieder in ihrem Buch)
B: Aber von München?
A: Wegen dem Herrn Professor!
B: Aaah, ja, wegen dem Herrn Professor bin ich auch hier.
A: Ja, der Herr Professor ...
B: Der hilft einem ja.
A: Da lass ich nix drauf kommen, auf meinen Herrn Professor. Drei Jahre bin ich schon bei ihm.
B: Und vorher?
A: Schlecht. Schlecht. Wo ich hinging, schlecht.
B: Bei mir auch. Aber jetzt, beim Herrn Professor ...
A: Jaja, der Herr Professor ...
B (flüstert): Da kommt der Herr Professor ...
A & B (kichern)
HH (liest)
A & B: Hallo Herr Professor!
(Superprof schwebt vorbei und hebt huldigend die Hand)
A & B (kichern)
A: Ach, der Herr Professor ...
B: Ja, also der Herr Professor!
A: Des is schon einer, der Herr Professor!
B: Wenn's den nicht gäbe, den Herrn Professor ...
HH (murmelt ins Buch): ... dann müsste man ihn erfinden.

Silvia Plath:

"Where, how, with what and for what, to begin? No incident in my life seemed ready to stand up for even a twenty-page story. I sat paralyzed, feeling no person in the world to speak to, cut off totally from humanity, in a self-induced vacuum: I felt sicker and sicker. I couldn't happily be anything but a writer and I couldn't be a writer. I couldn't even set down one sentence. I was paralyzed with fear ..."

Montag, Dezember 15, 2008

This Woman Is Very Upset

Ich bekomme dauernd Post von mamiweb.de

Das ist für Mütter und solche, die es mal werden wollen. Liebes mamiweb.de, ich bin d e f i n i t i v nicht Eure Zielgruppe. Nicht traurig sein. Davon stirbt Deutschland nicht aus.

First Novel Competition

Für die, die vorhaben, ein allererstes Buch in englischer Sprache zu verfassen: Die englische Autorin Susan Hill ruft jedes Jahr über ihren Verlag Long Barn Books eine First Novel Competition aus. Dieses Jahr gewann Ruth Newman (Buchtipp von mir nächste Woche in der Focus Online-Kolumne). Long Barn Books machen natürlich noch ein paar andere Bücher, und für die Leute, die vorhaben, einfach mal ein Manuskript dorthin zu schicken, haben sie eine wunderbare Warnung:

IF YOU ARE THINKING OF SUBMITTING A NOVEL TO US PLEASE NOTE THIS. IT IS IMPORTANT.

If it is written in the first person narrative present tense ( i.e. She goes to the front door and knocks. He opens it.) we will be most unlikely to read it. This tense is the mark of the amateur and is the most irritating tense of all to read. Too many students of Creative Writing classes use it and it is an immediate no-no for us - and indeed for many agents and publishers.

Mhm. Any Anmerkungen?

Sonntag, Dezember 14, 2008

Depressionen


Gefunden dank Isa.

Der Superprof II

Superprof S
HH

Im Wartebereich. Superprof kommt vorbeigeschwebt und begrüßt seine Stammkunden. Dann:

S: Uuund unsere Frau Heiland ist auch da! Wie geht's Ihnen? Was lesen Sie diesmal? Wieder Magnus Mills?
HH (verblüfft, stottert): Äh, nee, eigentlich ... (versucht ungeschickt, das Buch unterm Sitz zu verstecken) ... Schund, mehr so ...
S: Oho, Schund!
(Chor der Stammkunden: Schund!)
S: Selbstgeschrieben? (lacht)
HH (wird rot): Woher ...
S (erklärt seinen Stammkunden): Frau Heiland schreibt nämlich auch!
(Chor der Stammkunden: Auch!)
HH: Nee, das is mehr so fremdgeschrieben ...
S: Na dann! Weiterlesen! (schwebt weg)
(Chor der Stammkunden: Weiterlesen!)
HH (ruft nach): Woher wissen Sie das denn alles?!
(Chor der Stammkunden: Er weiß alles!)

Der Superprof

Physiotherapeut P
HH

HH: Jedenfalls gibt's da diesen Professor, den alle sowas von toll finden ... Das müssen Sie sich so vorstellen: Der schwebt praktisch durch den Krankenhausflur, seine Assistenzärzte streuen ihm Blumen, und seine Patienten fallen reihenweise auf die Knie. Das kann nicht normal sein!
P: Kann er denn was?
HH: Keine Ahnung. Aber seine Nummer mit Handschütteln und Tiefindieaugenschaun und "Ich verspreche Ihnen, ich werde Ihnen helfen" ist echt großes Kino. Das letzte Mal, als mir jemand sowas gesagt hat, hab ich die Tür zugeknallt, obwohl er noch nen Fuß drinhatte.
P: Aua. Wer war das denn?
HH: Zeugen Jehovas.
P: Okay.
HH: Aber das Merkwürdige ist: Der kennt seine Patienten wirklich. Der hat heute sogar mich erkannt, dabei hat der mich erst einmal für ein paar Minuten gesehen, und ich hatte gar keinen Termin bei ihm, ich bin dem nur so zufällig begegnet.
P: Ach!
HH: Tja. Also dieser Professor X muss ein phänomenales Gedächtnis haben.
P: Professor X? Den kenn ich!
HH: Von ihm gelesen?
P: Nein, persönlich!
HH: Jetzt sagen Sie nicht ...
P: Doch! Ich war sein Patient! Und er hat mich geheilt!
HH: Mhm.
P (schwärmt): Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie dankbar ich diesem Mann bin! Ich kann wieder alles essen! Er ist ein ... ein ...
HH: Sagen Sie jetzt nicht Gott! Verdammt, es geht um Nahrungsmittelintoleranzen!
P: Aber er hat mich geheilt! Ich weiß es noch wie gestern, als er da vor mir stand, mir die Hand schüttelte und sagte: "Sie sind angekommen. Sie müssen nicht weitersuchen. Ich werde Ihnen helfen!"
HH: Oh Mann, ich hab's gewusst. Das ist kein Prof, das ist ein Sektenchef.

Freitag, Dezember 12, 2008

SOKO Wismar

... hat zwar eine der dämlichsten Titelmelodien, die ich je gehört habe (Sorry, Udo, aber.), jedoch die Folge vom Mittwoch war richtig richtig gut. Und wie ich mich so über das tolle Drehbuch wunderte, schaute ich nach und fand: Astrid Paprotta hat's geschrieben.
Nachzuvollziehen noch bis einschließlich Dienstag in der ZDF-Mediathek.

Donnerstag, Dezember 11, 2008

Mittwoch, Dezember 10, 2008

Die eigene Stimme

... klingt ja immer irgendwie fremd, weil man sich selbst ganz anders hört. Nun hab ich aber den Vorteil, meine Stimme schon mein Leben lang von außen zu kennen. Nicht, weil ich schon im zarten Alter von 3 anfing, meine Stimme aufzunehmen, um sie mir dann die ganze Nacht anzuhören. Nein, meine Schwester hat genau dieselbe Stimme. Und immer, wenn ich mit ihr gesprochen habe, weiß ich wieder, wie ich mich anhöre. Haargenau. Ohne dieses komische Gefühl, dass man beim Abspielen seiner eigenen Stimme vom Band hat.

Es gibt ja keine schwulen Italiener, ne.

Jedenfalls hätten sie das ganz gerne so.

Dienstag, Dezember 09, 2008

Hamburg hat ja auch schöne Seiten.

Hier zum Beispiel. Ich hab leider nicht so lange Beine. Wär auch schwer, bei einssechzig. Da ist noch mehr, bestimmt auch was für Georg dabei.

Montag, Dezember 08, 2008

Trailer zum neuen Buch:

Ich weiß schon, die meisten hassen seine Stimme.


Aber es b e d e u t e t mir so viel, dieses Lied.
*Taschentuch

Sonntag, Dezember 07, 2008

Perspektiven

Die meisten Leute, die mit dem Schreiben anfangen, nehmen die Ich-Perspektive, weil sie ihnen leichter fällt.
Die meisten Leute, die Bücher kaufen, sagen, dass sie nichts aus der Ich-Perspektive lesen möchten.
Ich habe es trotzdem mal mit der Ich-Perspektive versucht, eben weil es ja hieß, es ließe sich so viel leichter schreiben, und wer schert sich schon um die da draußen.
Hat nicht geklappt. Kann man viel zu wenig mit machen. Oder ich kann's einfach nicht. Ich bin zu schlecht für die Ich-Perspektive. Oder ich kann einfach keinen Krimi aus der Ich. Oder ich komm zu sehr vom Fernsehen und brauch einfach Perspektivwechsel.
Is ja auch alles egal. Ich schreib jetzt einfach so, wie ich's gern hätte.
(Wieso ist die Ich-Perspektive einfacher???)
((Kurzgeschichten klappen aus der Ich. Comedy auch. Aber keine 350 Seiten.))

Liebe Anobella,

ja, es stimmt. Ich habe da diesen Krimi, der auf Usedom spielt. Ich weiß nur nicht, ob es ein Regionalkrimi für Usedom ist. Den Usedomern könnte er zu politisch sein, und ich feiere die Kaiserbäder zu wenig bis gar nicht. Mir geht's mehr um den geschichtlichen Aspekt, Nachkriegszeit und so weiter.
Ein bisschen erstaunt war ich nämlich schon, als ich immer gefragt wurde: Golm? Wat fürn Golm? Auf der Insel etwa?
Kann ich was dafür, dass ausgerechnet auf der Sonneninsel Usedom das größte WWII-Massengrab in Meck-Pomm und wo nich noch ist? Mit 23.000 Toten? Hab ich mir nicht ausgedacht. Is einfach so.

Referrer

der keltische typ
friseur othmarschen
wann hat loriot geburtstag
gedankenlesen für anfänger
reaktion auf die rezession
roger whittaker ehevertrag
regionalkrimi schwerin
leseprobe shipspotting
rumänien gastfreundschaft
unter zucker
klein-mann-syndrom
ich liebe diese frau
parkplatz lüdenscheid
abholschein post erst am nächsten tag
frauen in seidenstrümpfen
metzgerei burgsolms

Zoey 7

Ich habe Hoffnung.

Ich kontrolliere wieder im 10-Sekunden-Takt meine Mails, schaue jede Stunde Nachrichten und kucke, wer online ist. Ich sitze nicht mehr einfach nur untätig vor der weißen Seite. Es tut sich was! Bald wird ein Buch draus!

Samstag, Dezember 06, 2008

Smiley schneit mit Nikolausmütze vom Himmel

(anobella ist schuld)

Mein last.fm ist kaputt

*tritt dagegen
Geht aber glaub ich gerade bei keinem so richtig? Oder?

Freitag, Dezember 05, 2008

Warum gute Bücher so anstrengend sind und wieso Bestseller eigentlich weh tun.

Oder so ähnlich. Weiß Martenstein.

Liebe Telekom.

Sehr habe ich mich über Ihren Brief gefreut, in dem Sie mich als Neukundin herzlich begrüßen. Ich frage mich, wem ich in den vergangenen zehn Jahren jeden Monat Geld überwiesen habe, wenn ich nun erst seit dem 3. Oktober Ihre Kundin bin.
Aber die Glückwünsche für meine "hervorragende Wahl" nehme ich gerne entgegen. Ist es doch dasselbe, was ich seit ein paar Jahren ohnehin schon habe.

Hmpf.

Donnerstag, Dezember 04, 2008

Ich habe gerade alles gelöscht.

Das hab ich noch nie gemacht. Hat was Befreiendes. Jetzt nochmal von vorne.

Judith (Maria) ...

... hat gestern Knoblauch gegessen. Viel.
*lüftet

Heute allerdings:

Mittwoch, Dezember 03, 2008

Stereophonics

Neumünster

Frühstück.

HH (auf alles allergisch)
Küchenfrau K

HH: Sind das hier ganz normale Cornflakes? Ohne alles?
K: Sieht man doch!
HH: Okay, danke. (schaufelt sich Cornflakes, Milch und Zucker auf und fängt an zu essen)
...
HH (läuft rot an): Das schmeckt irgendwie nach Nüssen! (schnappt nach Luft)
K: Was schmeckt nach Nüssen?
HH (fuchtelt rum, wühlt in ihrer Handtasche)
K: Ach das! Ja, da sind Erdnüsse dran.
HH (kippt sich Notfallmedikament in den Rachen)
K: Schmecken die Ihnen nicht?
HH (röchelt): Ich bin allergisch auf Nüsse!
K: Und warum essen Sie sie dann?
HH (fächelt sich Luft zu): Sie haben doch gesagt, das sind normale Cornflakes.
K: Ja. Normale Cornflakes mit Erdnüssen. Unseren anderen Gästen schmecken die gut.
HH: Ich bin allergisch! Nüsse sind auszeichnungspflichtig!
K: Das hab ich ja noch nie gehört!
HH: Dann erkundigen Sie sich! Es gibt viele Leute, die auf Nüsse allergisch sind. Was glauben Sie, warum seit Jahren auf jedem Scheiß draufsteht: Kann Spuren von Nüssen oder sonstwas enthalten?!
K: Weil die Leute gerne Nüsse essen?
HH: Weil die Leute, die darauf allergisch sind, davon sterben können!
K: Von Nüssen?
HH: Ja!
K: Also, nur weil Ihnen keine Nüsse schmecken ...
HH: Sie schmecken mir! Ich darf sie nur nicht essen, weil ich allergisch drauf bin! Sie müssen sowas auszeichnen!!!
K (schnappt nach Luft): Aber wir sind doch hier in Neumünster!
HH: Und deshalb ist hier niemand auf Nüsse allergisch?
K: Also ich hab noch nie von sowas gehört! Nicht in Neumünster!


PS: Das wirklich Blöde ist, dass offenbar Nüsse doch nicht in der Gastronomie kennzeichnungspflichtig sind. Hier.

Schnee. Wieder.


Tag ...

... und Nacht.

Liebe Telekom.

Ich find's ja toll, dass Sie mir als treuer Kundin was schenken wollen. Auch prima, dass ich einen neuen Tarif bekommen soll, der gar nicht mehr kostet, als ich eh schon bezahle. Da sage ich doch mal, ja, schicken Sie mir Infos zu, ich überleg mir das dann. Blöd nur, wenn Sie dann keine Infos schicken, dafür aber einen Bestätigungsbrief, und den dazu noch an meine abgemeldete Berliner Adresse, wo Sie einfach mal rasch den neuen Tarif daraufschalten. Auf eine Nummer, die es seit März nicht mehr gibt. Aber dann hab ich ja Ihren Brief noch bekommen, einen Tag vor dem Tag, an dem die Umstellung für meine Hamburger Nummer passieren sollte. Also habe ich bei Ihnen angerufen.
Da sagte man mir, dass alles storniert sei. Ich solle mir keinen Sorgen machen. Nichts sei passiert, nichts würde passieren, alles bliebe beim Alten. Zumal ja auch der neue Tarif dann doch viel höher gewesen wäre als der alte. Wie gut, dass alles so bleibt, wie es ist.
Wenn aber alles so hätte bleiben sollen, wie es war, und nichts in die Wege geleitet wurde, weil man ohnehin die falsche Nummer hätte bespaßen wollen: Warum hatte ich dann plötzlich kein Internet mehr?
Und warum sagte man mir nach dem ungefähr zehnten Anruf - davon insgesamt bestimmt eineinhalb Tage Warteschleife - bei Call&Surf, ich sei Entertainkunde, und bei Entertain, ich sei nie Entertainkunde gewesen? Wie kam es, dass tagelang niemand von Ihnen für mich zuständig war? Warum bezahle ich für einen Internetzugang, den Sie mir einfach mal ein paar Tage abstellen, von Ihrem Server nehmen und im Nirvana parken? Darf ich Ihnen nun meinen Verdienstausfall in Rechnung stellen? Das wäre nur fair. Ich meine, gemessen daran, dass ich nur wollte, dass alles so bleibt, wie es ist ... Und Sie mir dann erzählen, so eine Rückrufaktion (von etwas, das ich nicht bestellt hatte) dauere ihre Zeit.
So bleiben wir keine Freunde.

Überbrückenderdings:

Der Oli will unsere Aufmerksamkeit auf dies hier gelenkt wissen.