Sonntag, August 31, 2008

Georg referriert.

Und das kommt dabei raus (er muss selbst sagen, was NICHT von ihm ist):

strumpffetischisten
lustig lüdenscheid
liebe anobella
dreimal soviel koffein wie sonst
was thea dorn kann
frauen und metzgereien
speedportdings
scheiß-dsl-lampe
ich mess mal die leitung
japanisch-englische hamlet-fassung
heiland hasst telekom
wahre gefühle sind die die immer gleich bleiben
heiraten lisdoonvarna
heiratsmarkt irland
beruhigungstabletten überdosiert
thea dorn blond
thea dorn august
gershwin werbung blue hier
der metzger lüdenscheid zahnarzt
häuser burgsolms
lisdoonvarna heiratsmarkt
rote beete begleiterscheinungen
abholschein post

und so weiter.

Men reading fashion magazines

Anboella sagt, dass Rufus in der Zeit seinen Artikel so anfangen lässt, wie ich auch manchmal schreibe. Wie Rufus schreibt, interessiert mich allerdings nach dem ersten Absatz wirklich nicht mehr, dann schon eher wie er singt. Einer der wenigen, die live so gut wie im Studio sind und sich gerne mit voller Absicht auf die Schippe nehmen, wenn nicht gar der einzige - eine Mischung aus Selbstironie und Selbstverherrlichung, ich liebe es, aber die meisten Leute, die ich kenne, können so gar nichts mit ihm anfangen. Besonders die Heteromänner drehen sich entsetzt weg und schreien nach mehr Männlichkeit - mehr? Wozu, Rufus ist, wer er ist, und das ist wohl das schwierigste Ziel im Leben, einfach sein, wer man ist, wer tut das schon, und wer kann auch gleichzeitig noch darüber lachen.

Samstag, August 30, 2008

Hier schau ich eigentlich ganz gern beim Singen zu.



Zugegeben, es liegt mehr an London als am Singen. Außerdem erinnert mich das Lied immer an diese wunderbare Hamlet-Inszenierung im Barbican, damals, vor vielen Jahren. Sie hatten da so eine Kampfszene mit Leuchtschwertern, und der Japaner, der neben mir saß, hat immer dann begeistert angefangen zu applaudieren, wenn ein Zitat kam, das er kannte.
Aber das Lustigste war, dass die Hydraulik abrauchte, als sie das Grab hochfahren wollten. Ließ sich nicht mehr steuern. Das Ding fuhr komplett hoch, und der Totengräber war vollständig zu sehen in seinem Bretterverschlag, der eigentlich unter der Bühne hätte bleiben sollen. Das orangene Licht, das immer angeht, wenn hinter oder unter oder über der Bühne was in irgendeine Richtung gefahren wird, leuchtete munter vor sich hin, und alle mussten drumherumspielen. Hamlet konnte nicht mehr so dolle gut ins Grab springen, aber egal.
Und dann haben sie irgendwann eine Pause gemacht und den eisernen Vorhang runtergelassen, und der Abendspielleiter stellte sich davor und sagte: "Ladies and Gentlemen, you may have noticed already that we seem to have a grave problem." Alle haben gelacht, außer dem Japaner, der dachte, es sei Teil der Inszenierung. Der blätterte dann aufgeregt in seiner japanisch-englischen Hamlet-Fassung herum und blieb etwas ratlos zurück. Das Grab ließ sich nicht mehr runterfahren, sie hängten weiße Laken drüber. Aber der Totengräber durfte raus. Zum Glück hatte der sich ja vorher schon ein Butterbrot mitgenommen, das aß er auf der Bühne, während er den anderen zuschaute. Guter Mann. Konnte prima improvisieren, so muss das.
Am Ende spielten sie dann "Bittersweet Symphony".

Die Telekom.

Anruf 1:

HH: ... ja, der Apparat, von dem aus ich anrufe, aber das hab ich doch schon der Computerfrau gesagt.
K1: Mhm. Ich mess mal die Leitung ... alles in Ordnung.
HH: Aber wenn alles in Ordnung wäre, dann könnte ich ins Internet!
K1: Das liegt an Ihnen, nicht an uns.
HH: Wenn mein Dingsdakasterl nicht online geht, liegt das an MIR?
K1: Den müssen Sie austauschen.
HH: Der IST ausgetauscht!
K1: Dann müssen Sie ihn eben noch mal austauschen.

Anruf 2:

HH: ... und dann hat Ihre Kollegin behauptet, es läge an MIR, aber wie kann es denn an mir liegen, wenn zwar das Powerlämpchen angeht und W-LAN auch, aber dieses Mistding das DSL nicht findet und deshalb nicht online gehen kann?
K2: Ich mess mal die Leitung ... die ist in Ordnung ... ich mach trotzdem mal einen Reset ...
HH: Na JETZT ist diese Scheiß-DSL-Lampe auch wieder an!
K2: Dann liegt es auch nicht an uns. Das liegt an Ihnen.
HH: Aber WAS mach ich denn FALSCH, dass ich in keiner verdammten Stadt, in der ich bis jetzt gewohnt hab, zuverlässig über die TELEKOM ins INTERNET kann?!
K2: Sie müssen halt Ihren Speedport austauschen.
HH: Den tausche ich aus, seit ich einen HABE!
K2: Dann müssen Sie ihn eben noch mal austauschen.
HH: Das kann's ja wohl nicht sein! Ich will einen Techniker, der sich das anschaut!
K2: Aber wenn's nicht an uns liegt, müssen Sie den bezahlen!
HH: Das is ja wohl ... Dieses Speedportdings ist doch AUCH von Ihnen!
K2: Deshalb können Sie es auch kostenlos umtauschen.
HH: Und dann alles neu mit den Kennwörtern und so? Nee. Echt nicht. Ich will einen Techniker! Sofort!
K2: Gut, der nächste Termin ist ... Dienstag in einer Woche.
HH (wird ohnmächtig)

Anruf 3:

HH: ... jedenfalls geht es jetzt wie durch ein Wunder wieder, seit Ihr Kollege einen Reset gemacht hat, und da muss ja der Techniker nicht unbedingt, nicht, dass das nachher noch was kostet und so.
K3: Gut, ich nehm's dann mal raus.

Anruf 4:

HH: ... und dann hatte ich den Techniker abbestellt, weil es wieder ging, aber seit ich ihn abbestellt habe, geht es wieder nicht. Sie hassen mich, da bei der Telekom, oder?
K4: Neiiiiiin.
HH: Doch. Es ging schon in München nicht. Und in Berlin auch nicht. In München lag's daran, dass die Leitung zu schwach war, aber das hat keiner gemerkt. Und in Berlin hat dann erst nach vier Jahren ein Techniker rausgefunden, dass die Leitung zu nah an einer anderen Leitung liegt und die sich gegenseitig stören.
K4: Na aber dann ging's doch!
HH: Ja super. Da bin ich dann umgezogen!
K4: Oh, ok.
HH: Ach und das Telefon stürzt auch dauernd ab, aber das ist neu. Da steht dann "keine Leitung" im Display. Das kann ja dann wohl KAUM an meinem Speedport liegen.
K4: Nö.
HH: Der bekommt ja keine Verbindung zum DSL.
K4: Ach, das DSL-Lämpchen ist aus?
HH: Ja, das erzähl ich Ihren Kollegen aber schon seit über einer Woche. Manchmal versucht es verzweifelt, wieder anzugehen, aber nach im Schnitt drei Versuchen gibt es auf.
K4: Muss die Leitung sein. Ich mess mal die Leitung ... die ist nicht synchron.
HH: Ach!
K4: Ich schick Ihnen nen Techniker.
HH: Ach!
K4: Ist ja unser Fehler.
HH: Ach! Und wann kommt der? Wahrscheinlich erst in einer Woche?
K4: Nein, das wird gleich morgen gemacht.
HH: Ach! Kann ich ab jetzt immer bei Ihnen direkt anrufen?

Bei den Referrern tut sich nichts mehr.

Es sind immer dieselben. Es geht um Strümpfe und Clogs und Frauen und Metzgereien und wo man in Blankenese einkaufen kann ...

Freitag, August 29, 2008

Anobella kennt das schon.

Mein Papa, wenn er mir Mails scheibt:

"Liebe Tochter,
anbei erhältst Du wie gewünscht die Urlaubsanschrift ..."

Heute mal ein ganz joviales "Mach es gut und auf bald", und dann der vollständige Name. Also Vor- und Nachname. Das ist eine Variante von "Mit den besten Grüßen, Dein Vater".

Donnerstag, August 28, 2008

Allein im Kino

Hier ist eine sehr hübsche Geschichte. Mir gefällt besonders das mit dem Arzt im Foyer, das ist irgendwie rührend.

Dienstag, August 26, 2008

Wer sich wundert, warum Engländer ihre Ringe in Romanen immer am Mittelfinger zu tragen scheinen:

Das ist - na? Ein Übersetzungsfehler. Der "dritte Finger" ist der Ringfinger. Die englischbesprachten Mitmenschen zählen nämlich anders auf: Eins (Zeigefinger), zwei (Mittelfinger), drei (Ringfinger), vier (kleiner Finger) und erst bei fünf ist auch der Daumen mit dabei.
*hasst Übersetzer

Sonntag, August 24, 2008

Was Thea Dorn kann ...

... können auch andere.

(c) Matthias Demand. Der macht noch ganz andere Sachen.

Samstag, August 23, 2008

Fehler, die man so macht beim Schreiben.

Auch Bestsellerautoren machen sie, heißt es. Hier findet man sie.

Gewinnspiel - fast vorbei!

Nur noch ein paar Tage! Zum Mitmachen klickt hier.

Gegen Kopfschmerzen ...


... besonders bei diesem Hamburger Scheißwetter hilft wirklich Cola. Mir besonders diese hier. Liebe Anobella, das wäre auch was für Dich. Dreimal soviel Koffein wie sonst.

Stimmung.

Jetzt, hier und heute, leider nur als Link.

Leseprobe Lüdenscheid


Also das war so: Der Opa hatte plötzlich Internet. Mit 65. Nee klar! Und was machte er als erstes? Suchte sich eine Thai. Schrieb auf einmal Tag und Nacht E-Mails und chattete und schickte Fotos und Zeug hin und her.
Ich erzählte Papa davon, als wir gerade aus so einer neuen Kneipe in der Altstadt gekommen waren […], und klar, er war alles andere als begeistert. Weil: Wenn der Opa sich so eine Mai Ling aussem Katalog rüberholen würde, dann könnten wir sein Haus vergessen. Und zwar komplett.
Der Plan mit dem Haus war nämlich so, dass der Opa sich irgendwann mal eine schicke Seniorenwohnung irgendwo im Zentrum nehmen sollte, und wir dann in sein Haus ziehen. War ja sowieso viel zu groß für ihn, seit die Oma gestorben war.
Das mit dem Haus muss ich vielleicht mal erklären. Es ist in der Parkstraße, gleich beim Stadtpark. Einfamilienhaus, Dachgeschoss ausgebaut, Garage, vollunterkellert, Rasen drumherum mit Bäumen und Sträuchern und einer Buchsbaumhecke. Zweihundertfünfzigtausend, unter Freunden. […]
Jedenfalls, drei Wochen nach dem Internet fing der Opa auch noch damit an, dass hinterm Haus ein Teich hinsollte. Für Goldfische.
Das war ein schlechtes Zeichen, weil auf einmal überhaupt keine Rede mehr von der Seniorenwohnung war. Papa fand das einen Skandal, wie der Opa sich plötzlich aufführte. Mit der Thai und mit dem Teich.
Ich sagte also zu Papa: Noch länger in dieser dunklen, engen Mietsbude in der Schlachthausstraße halte ich nicht aus. Und Papa nickte nur. […]
Der geht da nie raus, sagte Papa auf einmal und klang ganz düster. Und wenn der nochmal heiratet ... Alles klar. Wir brauchten einen Plan B.
Also?, fragte ich.
Na!, sagte Papa.
Wir schwiegen einen Moment, und dann, ich schwöre es, sagten wir gleichzeitig:
Opa muss weg.
Wie geht das eigentlich mit diesem Internet?, fragte Papa.

Freitag, August 22, 2008

Übersetzer machen mir das Leben wirklich schwer.

Ich trauere den Zeiten nach, in denen ich die Bücher einfach im Original gelesen habe. Jetzt muss ich mir die Übersetzungen antun, gehört ja dazu, wenn man ein Buch empfehlen soll. Und dieses ewige "verhören". In zivilisierten Ländern, in denen die Menschenrechte halbwegs geachtet werden, vernimmt die Polizei, sie verhört nicht. Oder auch so ein Knaller: "tongue in cheek" mit "Zunge in der Wange" zu übersetzen. Die Liste ist endlos.

Donnerstag, August 21, 2008

Lieber so in etwa?

Wir hatten ja lang keine Musik mehr.

Vielleicht ein bisschen langweilig, das Video, aber die Dame könnte Georg gefallen.

Dienstag, August 19, 2008

Der Lüdenscheider an sich

Wohngebiet in Lüdenscheid, nach Einbruch der Dunkelheit.
Im Auto.

Stadtführer S
HH

S (raunt): Sehen Sie? Da drüben?
HH (späht): Nee, was denn?
S: Das Haus!
HH: Ach da ist ein Haus! Ich seh nur die Garage ...
S: Da ist noch ein Haus!
HH: Ich seh nix ...
S: Eben! Das mein ich!
HH: Hä?
S: So sind sie, die Lüdenscheider. Ganz bescheiden!
HH: Und deshalb verstecken sie ihre Häuser hinter der Garage?
S: Neiiiin, das Haus steht am Abhang!
HH: Achso.
S: Und das gehört doch dem, also, das dürfen Sie jetzt nicht weitersagen, wem das gehört ...
HH: Dann sagen Sie's nicht. Ich verblogge nämlich alles.
S: Jedenfalls, der ist total reich. Und der hat sein Haus von dem einen da bauen lassen, dem Architekten, dem aus London.
HH: Sir Norman Foster?
S: Genau. Der kennt den irgendwoher. Hier in der Gegend wohnen ja nur reiche Leute.
HH: Sieht man echt nicht.
S: So sind sie, die Lüdenscheider. Haben den Jaguar in der Garage, aber fahren mit dem alten Golf in die Stadt.
HH: Das ist ja wohl total blödsinnig. Dann brauchen sie auch keinen Jaguar in der Garage.
S: Aber so sind sie!
HH: Na. Dann steig ich mal aus und schau's mir an.
S: Nein! Auf gar keinen Fall!
HH: Aber von der Straße aus kann man's nicht sehen!
S: Soll man ja auch nicht!
HH: Jaja ich weiß, weil sie so bescheiden sind, die Lüdenscheider. Von wo aus kann man's denn sehen?
S: Von nirgendwo. Nur, wenn man nah drangeht.
HH: Deshalb WILL ich ja nah drangehen!
S: Aber das geht nicht!
HH: Doch, da ist kein Zaun, keine Hecke, nix.
S: KEINER geht da nah ran!
HH: Keiner?
S: Keiner! Die Lüdenscheider sind nämlich auch nicht neugierig.
HH: Also weiß keiner, wie das Haus aussieht?
S (zuckt die Schultern)
HH: Vielleicht ist es ja ein Märchen, das mit dem Sir Norman Foster.
S (denkt nach): So hab ich das noch nie ...
HH: Na los, wir gehen hin.
S (ziert sich): Neiiiin ...
HH (lockt): Hm? Wir sagen's auch keinem.
S: Na gut. Aber nur, weil Sie's sind.

Einsames Lüdenscheid

Versetalsperre Lüdenscheid

Stadtführer S
HH

S (strahlt): DAS ist er!
HH (skeptisch): DAS ist der Stausee?
S (nickt): Super, was?
HH (verzweifelt): Totaler Mist!
S (wird bleich): Warum???
HH: Hier sind ja tausend Leute! Auf Google Earth sah das viel einsamer aus! Viel versteckter! Wo soll ich denn HIER eine Leiche abladen, ohne dass es jemand merkt?
S (schaut sich ängstlich um, leise): Pscht! Nicht so LAUT! Was sollen denn die Leute denken?
HH (ignoriert ihn): Hier kann ich nicht mal jemanden in Ruhe umbringen! Nicht mal nachts, weil dieser blöde Parkplatz direkt an der Straße liegt, da donnert wahrscheinlich die gesamte Dorfjugend dran vorbei!
S (hochrot im Gesicht, flüstert): Mir fällt aber nichts anderes ein!
HH: DAS geht GAR nicht. (stapft zum Auto)
S (bleibt stehen): Das GIBT'S doch gar nicht!
HH (neugierig) Wasn?
S: Da! Sehen Sie die Frau?
HH: Mhm?
S: Das ist ne Kollegin von mir! Krankgeschrieben seit drei Wochen! Angeblich der Rücken. Kann sich nicht bewegen, hieß es.
HH: Bewegt sich aber doch ganz gut!
S (aufgeregt): Springt hier am See rum wie ein junges Reh! Und ich muss ihren ganzen Scheiß abarbeiten! (schreit) Bleibt doch immer alles an mir hängen!
HH (zückt Notizbuch): Sehr interessant. Ich wette, Sie würden sie am liebsten umbringen.
S (brüllt): Aber hallo!
HH: Prima. Und WO würden Sie das tun, so dass Sie unbeobachtet sind?
S (überlegt kurz): Oben Richtung Homert. Das ist die höchste Erhebung von Lüdenscheid. Da gibt's so einen Parkplatz auf dem Weg dorthin ... Kommen Sie mit.
HH (freut sich): Na! Geht doch!

Montag, August 18, 2008

Gewinnspiel läuft noch!

Wer noch mitmachen will, klickt hier.

Mittwoch, August 13, 2008

Falls mich jemand vermissen sollte:

Ich bin in München. Geschichten vom Dorf folgen, wenn ich wieder festen Internetboden unter den Fingern habe.

Mittwoch, August 06, 2008

Über Colin Cotterill ...

... hab ich da was beim Focus untergebracht. Und zwar hier.

Kafka und seine Pornosammlung.

Einiges sei ziemlich düster, meint der Herr, der sie entdeckt haben will. Lesben seien zu sehen. Huch!

Sonntag, August 03, 2008

Freiheit dem Gartenzwerg!

Das ist ganz wunderbar. Zwar schon etwas älter, aber wunderbar.

Samstag, August 02, 2008

Referrer

shipspotting
rentner unterhalten in wetzlar
tagebuch einer hexe
gewinnen
nie mehr rauchen
etuikleid perlenkette
irgendwas mit k
frauen in seidenstrümpfen
goethe letzte worte mehr licht
familie heiland
gothic in wetzlar
prokrastinieren
was macht frau wenn sie dringend aufs klo muss unterwegs
metzgerei gerth
liegendradhändler hamburg
wasserschaden kühlschrank versicherung
gebete der lakota
hausfrauensex
bundeswehrkaserne oberndorf
hamburg pooka


Ratet mal, welche Referrer BESONDERS häufig vorkamen.

Freitag, August 01, 2008

Recherchereise

Lüdenscheider Stadtführer S
HH


S: So, wir haben die schönsten Ecken von unserem historischen Lüdenscheid gesehen! Jetzt kennen Sie sich bestens aus!
HH (schaut auf die Uhr): Das ging ja schnell.
S: Die Altstadt, die hat man ganz kompakt …
HH: Weiß nicht. Irgendwie fehlt mir da noch was. (zückt Notizbuch)
S: Kann ich denn noch was für Sie … Ich wüsste aber eigentlich nicht, was wir uns noch …
HH (liest): Also. Ich müsste von Ihnen wissen: Wer wohnt wo. Die Reichen, die Armen, die Arbeiter, die Spießer, die Alten, die Jungen, die Lehrer, die Kirchengänger … Da muss ich einfach alles wissen. Ganz normale Wohngegenden.
S: Ach so, aber touristisch ist das nicht so …
HH (unterbricht): Dann würde ich mir gerne noch die Autobahnraststätte ansehen, dahinter gab es wohl mal eine Müllhalde, was ist jetzt damit, kann man da einfach eine Leiche abladen oder wie sieht das aus, und dann noch den Stausee, ich muss wissen, ob man da gut wen umbringen kann.
S: Ähm …
HH (redet weiter): Einsame Parkplätze wären noch klasse, so ein bisschen außerhalb, gibt’s da vielleicht so typische Treffpunkte für die Dorfj… äh, Stadtjugend? Wo gesoffen und geknutscht wird?
S: Also da weiß ich jetzt wirklich nicht, ob …
HH (erklärt): Ich hab da so zwei, drei mögliche Plots im Kopf, und die muss ich jetzt einfach überprüfen. Auch so vom Gefühl her. Könnten wir uns zum Beispiel mal ein paar Minuten einfach nur da auf den Platz setzen? Und dann noch mal ein paar Minuten vors Rathaus? Einfach nur Leute ankucken? So ne Art Atmo brauch ich.
S: Atmo ...
HH (unbeirrt): Ach ja und die Kneipen, das wär auch gut, wenn ich wüsste, wer geht wohin, was ist gerade angesagt. Eventuell könnten wir auf das ein- oder andere Dorf im Umland rausfahren, das würd ich mir auch mal atmosphärisch gern anschauen, ach, und was noch super wäre, wenn Sie mir zeigen könnten, wo diese ganzen Lichtfabriken sind. Und die Lichtinstallationen müssten wir dann nach Einbruch der Dunkelheit ablaufen.
S (schwitzt): Dunkelheit …
HH: Haben Sie keine Zeit? Die von der Stadtbücherei haben gesagt, ich darf Sie so lange beanspruchen, wie es nötig ist.
S: Ich... ruf mal meine Frau an und sag ihr, dass ich dieses Wochenende nicht zum Essen komme.

Wo wir gerade bei Gewinnspielen sind:

Chris beschwert sich eben, Smarf sei immer noch nicht bei ihm eingetroffen. Auch ersatzweise mögliche Zahlungen seien bei ihm noch nicht eingegangen.
Smarf?